Hey Leute!

jump42! funktioniert besser wenn man es am Stück liest – das wird mir immer wieder gesagt und das erkenne ich selbst immer wieder aufs Neue. Die zeitlichen Abstände zwischen den Aktualisierungen sind zu groß und man kommt schnell aus der Geschichte raus. Vorallem wenn die Storylines (manchmal nach vielen Wochen) wechseln und man erstmal wieder schauen muss, was es mit den Charakteren auf sich hat. Am besten wär’s einfach, wenn die Geschichte von Anfang bis Ende schon da wäre – am allerbesten in Buchform zum Vor- und Zurückblättern. Fakt ist jedoch, dass ich die Geschichte niemals erzählen würde, wenn es das Internet nicht gäbe. Ich brauche diesen regelmäßigen Zwang von Außen, den ich mir gewissermaßen selbst auferlegt habe.

Im Moment haben wir also acht Storylines:
1. Teds Geschichte
2. Der Soldat und 32 und 5 begegnen sich…
3. Tethera und Eule bei Pennys Schlauchboot
4. Snowie geht mit dem Wolf gen Norden
5. 43 geht zurück nach Schafstatt
6. Follmer will eine Arche bauen
7. Der große Fall (Psalm 23 und der Schmetterling)
8. 41, 44 und alle anderen wartenden Schafe in der Reihe

Da stellt sich mir die Frage: Was hab ich mir nur dabei gedacht?! Naja, eigentlich weiß ich ja, was ich mir dabei gedacht habe. Die Frage ist viel eher, wie ich die Stimme in meinem Kopf ignorieren konnte, die gesagt hat: „Das funktioniert nicht! Nicht so!“

Warum ist jump42 also so wie es ist?
Ich liebe Rätsel und mysteriöse Rätselgeschichten und ich LIEBE Multi-protagonist-stories (die Serie „Lost“ hat mich deshalb immer fasziniert – …leider haben sie das Ende verkackt). Comicstrips, die eine fortlaufende Geschichte erzählen (und einzeln gesehen immer wieder eine Pointe oder einen Gedanken beinhalten) sind ebenfalls eine Sache, die mich entzücken lässt. Es gibt, glaube ich, von dieser Art Strip nicht so viele (Kennt jemand welche?!?! Bitte melden!). Natürlich ist Bill Watterson, der Zeichner von Calvin und Hobbes, ein großes Idol. Meine persönlichen Favourites seiner Arbeit sind allerdings nicht die Sonntagsstrips oder die Lineart oder die tiefen Gedanken: Am meisten liebe ich die Episoden, in denen Watterson etwas längere Geschichten erzählt (z.B. Der Zellumwandler-Karton, Babysitter Rosalyn …).
Rätsel, Multiprotagonists, fortlaufende-Story-Strips, aber auch: Romantik und Gedichte, Spiritualität, Furzgeräusche und ICH. Alles Dinge die ich toll finde. Und wieso sollte ich in meiner Freizeit etwas machen, das mir keinen Spaß macht? Das würde doch keinen Sinn machen. …Macht das Sinn? Macht das alles Sinn?! :D

Alles Liebe,
Jakob